Chorkonzert 2015

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Waldstadtchor singt Frühling herbei

Frühlingsbunte Blumensträuße leuchteten auf der Bühne am Ende des Konzertes des Waldstadtchors. Für unsere vielseitige Stimmlehrerin und Chorleiterin Kathrin Denner, für die einfühlsame Klavierbegleiterin Claudia Laub und für das Geburtstagskind, unsere Mitsängerin, für die ein stimmgewaltiges Ständchen durch alle Anwesenden fällig war!

90 Minuten Frühlingskonzert – wie versprochen „Schlager, Hits und Evergreens“.
NEU war dabei zweierlei: Zum image(2)einen stellte die musikalische Leiterin die Lieder durch Vorbemerkungen in gedankliche und inhaltliche Zusammenhänge; und zum andern NEU war die Einbeziehung des Kinderprojektchors. Unsere 15 kindlichen MitsängerInnen und traten mehrmals auf. Zunächst mit einem eigenen Lied „Ich wollt ich wär ein Huhn“, danach mit den Erwachsenen im Lied von Peter Maffay aus dem Musical „Tabaluga“ „Ich wollte nie erwachsen sein“.
Im zweiten Teil unterstützten sie die Erwachsenen bei dem Lied „Fliege kleine weiße Taube“ indem sie weiße Papiertauben an Holzstöcken schwangen. Dieses Lied sangen alle mit. Später wurden die “Kids“ für ihr Mitmachen mit einer Urkunde geehrt. Ganz zum Schluss, als letzte Zugab, sangen Alt und Jung gemeinsam das Lied “La-Le-Lu“ zum Ausklingen und für den beschwingten Heimweg.

Der Waldstadtchor brachte sehr unterschiedliche Lieder, fetzige und getragene, nachdenkliche und lustige, melancholische und lebensfrohe, zu Gehör. Ein Glücksspiel bescherte dabei manchen Zuhörern Gutscheine für ein Essen oder Getränk in der Pause. Auffallend war auch die großartige Dekoration am Bühnenrand und kleine Gags zu manchen Liedern.

„Frohe Nachrichten“ „Good News“ – so begann das Konzert. Wir waren so froh, dass wir wieder mit einem Konzert auftreten konnten Den ersten Teil schloss “I`m walking“:
Nach dem Ende des Lieds begannen die Sänger noch einmal damit und verließen rhythmisch „walking“ und singend die Bühne.
Der zweite Teil begann mit den Beach Boys und dem fetzigen „Barbara Ann“, in die er verliebt ist kleines Männersolo, und endete mit Udo Jürgens schmissigem „Ich war noch niemals in New York“, in dem seine Phantasien, „aus allen Zwängen (zu) fliehen“, letztlich doch Illusion bleiben.

Drei Lieder von Sehnsucht, Abschied, Liebe: aus Nordirland „Londonderry Air“, Irland „Die Rose“ und Italien „Signore delle cime“, „Gastarbeiterstimmung“ „Griechischer Wein“ und „Zwei kleine Italiener“, kalorienmächtige Lebensfreude, „Aber bitte mit Sahne“, erotische Versuche im siebten Himmel „Rote Lippen soll man küssen“, Stadtbummel mit hoffnungsfroher Perspektive „Down Town“, Frage-Antwort-Spiel im Walzerrhythmus „Que sera, sera“, langer Atem und lange Wege zum Ziel „Über sieben Brücken musst du geh`n“ und unser Friedenslied „Fliege kleine, weiße Taube“ wollte allen Zuhörern den Respekt als unser aller Ideal vor Aug` und Ohr führen, für „Menschen, die respektvoll miteinander umgehen und selbst Fremdes respektieren – ohne Krieg“. ( K. Denner)
Zum Schluss sang der Chor noch zwei Zugaben: „Hallelujah“ und das schon erwähnte „La-Le-Lu“. Schon in der Pause und auch nach dem Konzert gab es angeregte Gespräche und viele sehr wohlwollende Kommentare zu unserem Auftritt.

Ganz besonderen Dank gebührt neben den beiden Musikantinnen Kathrin Denner und Claudia Laub – unseren Vorstandsfrauen Sabine Herr und Renate Schnatzer, dem Medien- und Tonmeister Hubertus Marek und den vielen fleißigen Händen im Hintergrund, die alle zusammen die Organisation und Durchführung unseres schönen Konzerts erst ermöglichten. Der Freien Waldorfschule danken wir für ihre Gastfreundschaft.

Es frühlingt wieder!
Georg Gerneth

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